Weltnaturerbe Wattenmeer

Das Wattenmeer ist nicht nur Nationalpark – es hat auch den Status eines UNESCO-Weltnaturerbes. Bereits im Jahr 2009 wurde das Wattenmeer von der UN-Organisation UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt, zunächst jedoch nur der deutsche und der niederländische Teil. Fünf Jahre später, im Juni 2014, wurde auch das dänische Wattenmeer offiziell Teil dieses einzigartigen Schutzgebietes.

Ein besonders wichtiger Aspekt dabei ist: Drei Länder – ein gemeinsames Weltnaturerbe.

Das Wattenmeer umfasst die weltweit größten zusammenhängenden Gezeitenflächen. Das Gebiet erstreckt sich über rund 500 Kilometer – von Blåvandshuk in Dänemark bis Den Helder in den Niederlanden. Die Landschaft wird von einer enormen Dynamik geprägt, bei der sich durch das Zusammenspiel von Wind und Gezeiten ständig das Bild der Küste verändert.

Gleichzeitig ist das Wattenmeer von entscheidender Bedeutung für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, mit einer enormen biologischen Vielfalt. Die UNESCO bezeichnet das Wattenmeer als ein Gebiet von herausragendem universellem Wert. Die Auszeichnung als Weltnaturerbe würdigt zudem das Engagement, mit dem Dänemark, Deutschland und die Niederlande seit über vier Jahrzehnten gemeinsam daran arbeiten, das Wattenmeer zu schützen.

Die Grenzen des Weltnaturerbes Wattenmeer verlaufen in vielen Bereichen entlang der Grenzen des dänischen Nationalparks Wattenmeer, es gibt jedoch auch Abweichungen. Das Weltnaturerbe umfasst fast ausschließlich Meeres- und Wattflächen, während zum Nationalpark auch Landgebiete wie Rømø oder die Tøndermarsch gehören.

Weitere Informationen zum Weltnaturerbe Wattenmeer finden Sie hier: Verdensarv Vadehavet